Espressomaschine mit kalter Brühgruppe

 

teilautomatisierter Reinigungsprozess und erkennen eines Spülvorgangs

Es wird ein teilautomatisierter Reinigungsprozess und die Erkennung eines Spülvorgangs eingeführt (siehe Abbildung!).


Einmalig je Nutzungstag sollten Siebträger-Espressomaschinen gereinigt werden.


Durch Druckmessung und Bedienungswunsch ist der Reinigungsprozess ermittelbar. Die Maschine verfügt über das Bedienelemenet Spülen/Reinigen. Wird dieses ausgelöst, erfolgt eine Wasserzufuhr in definierbarer Menge in die Brühgruppe zur Spülung dieser. Baut sich nun ein Systemdruck in der Brühgruppe auf, handelt es sich bei der Bedienungswahl um die Systemreinigung. Anderenfalls wird lediglich die Brühgruppe mit Frischwasser durchspült.


Durch Ereignisspeicherung ist die Zeitspanne und die Anzahl der bezogenen Espressi ermittelbar. Über die Microcomputereinheit der Maschine erfolgt eine Erinnerung des Nutzers an die erforderliche Reinigung der Maschine. Die Intervalle der Zwangsreinigung sind parametrierbar.


Der Reinigungsvorgang der Maschine ist soweit wie möglich automatisiert. Das Einsetzen eines Blindsiebes (siehe Abbildung Position 4!) zum Verschließen der Brühgruppe und die Verwendung von Reinigungsmittel kann nicht automatisiert werden. Das eingesetzte Blindsieb lässt sich durch Druckanstieg erkennen. Über dieses Merkmal ist ein geführter Reinigungsprozess derart durchführbar, dass durch Schließen des Überlaufs der Brühgruppe bei gleichzeitigem Öffnen des Zulaufs und eingeschaltetem Fördervolumen der Maschinenpumpe Druck in der Brühgruppe erzeugt wird. Das Schließen des Zulaufs erhält den Druck in der Brühgruppe, welcher den Reinigungsprozess fördert. Der Reinigungsvorgang erfolgt durch mehrmaliges Ablassen des Schmutzwassers durch den Überlauf und Zuführen von Frischwasser. Nach dem Reinigungsvorgang wird die Brühkammer mit Kaltwasser durchspült indem Zulauf und Überlaufventil geöffnet werden und gleichzeitig Wasser gefördert wird. Dies reinigt die Brühkammer von Rückständen des Reinigungsmittels.



Verfasser:

Armin Rohnen

Erich Weidler



Institut für Kaffeetechnologie, armini gbr Ingenieursdienstleistungen