Projektrücksprache 05.02.2026
Besprechungsprotokoll – Projektrücksprache 18.12.2025
Ort: Online via ZOOM
Datum: 05.02.2026
Teilnehmer: Philipp Schiebel, Peter Vogginger, LfbA Armin Rohnen
Moderator: Philipp Schiebel
Protokoll: Peter Vogginger
Top 1) Annahme des Protokolls
Das Protokoll der letzten Besprechung wird von allen Teilnehmern angenommen.
Top 2) Status UART Kommunikation zwischen den einzelnen MCUs
Dieser Punkt wird zusammen mit Top 3) besprochen.
Top 3) Status Mehrkernnutzung und/oder Multitasking
Es ist nun möglich, von der Messwertplatine zur SSR-Platine, eine Position der Motorwelle in Grad vorzugeben (Sollwert), die der Motor dann anfährt. Dies geschieht
über die UART-Kommunikation (Token), unter Verwendung der Mehrkernnutzung. Die
Motorwelle dreht, entsprechend dem Sollwert im Vergleich zur aktuellen Position,
entweder gegen oder mit dem Uhrzeigersinn, je nachdem, welcher Weg kürzer ist.
Die nächste Projektgruppe befasst sich u.a. mit der Initialisierung des Dosierventils, für
das diese Programmierung die Grundlage bieten kann. Der Arbeitsaufwand hierzu ist noch hoch.
Die while-Schleife in der Funktion motor_run (Teil der Datei motorsteuerung.py der SSR-
Platine) wird dazu verwendet, den zweiten Kern am Laufen zu halten. Ohne diese
Schleife würde sich der Kern nach Durchlauf des Programmcodes abschalten. Somit
wird der Kern nicht blockiert, sondern gezielt beschäftigt gehalten.
Mögliche Lösungen, um auf dem zweiten Kern (Motorkern) noch andere Funktionalitäten,
wie die Ansteuerung von Ventilen, zu gewährleisten, ist die Verwendung des Moduls
uasyncio. Theoretisch möglich ist auch, mittels eines Interrupts, bei jedem Eintreffen
des Tokens, den Kern neu zu starten und der Motor dreht dann einen Schritt. Laut Herrn
Rohnen wird dies allerdings zu lange dauern.
Der bisherige Fortschritt bietet eine gute Grundlage für die weitere Entwicklung.
Top 4) Status Verlagerung des Füllstandreglers auf das Basisboard
Das Ablaufdiagramm wurde überarbeitet. Statt Yes/No, Ja/Nein verwenden. Das Ablaufdiagramm ist zu umfangreich. Es soll umfassen, welche Funktion die einzelnen
Kästchen haben, z.B. Ast Befüllungsflag: Abschalttemperatur wird gesetzt,
Pumpenspannung reduziert, Befüllungsflag wird zu Null gesetzt, Dampfhahn
geschlossen. Die genaue Vorgehensweise wird dann im Text erklärt.
Es ist zu klären, wodurch eine andere Aktivität beim Überfüllungsvorgang unterbunden
werden kann (z.B. Überfüllen), d.h. es darf währenddessen keine andere Funktion Zugriff
auf diesen Ablauf haben und diesen stören. Wenn der Füllstand zu niedrig ist, wird ein Bit
(Flag) gesetzt und alle anderen Regler reagieren darauf. Erst wenn die Befüllung abgeschlossen ist, dürfen Regler wieder eingreifen. Der Timer darf nur einmal gesetzt
werden. Wenn die 1,5 s abgelaufen sind, wird ein noch nicht genauer spezifiziertes Flag
wieder zurückgesetzt. Am einfachsten ist es, ein internes Flag im Basisboard zu setzen,
als globale Variable.
Das weitere Vorgehen ist die Anpassung der besprochenen Änderungen und der Test des
Programmcodes.
Die Basisplatine wird nicht mehr fertig initialisiert, weil die Funktionalität des
Programmcodes des Flowmeters im Labor getestet werden muss und dafür die
verbleibende Zeit zu gering ist. In die Dokumentation wird aufgenommen, dass die
Basisplatine initialisiert ist, ohne das Flowmeter.
Ohne das Flowmeter ist ein ausreichendes Testen des Füllstandreglers nicht möglich.
Statt der Pumpenspannung kann der Durchflussreglersollwert verwendet werden. Der Füllstandsregler darf nicht während dem Kaffeebezug anspringen. Das Thema der direkten Pumpenansteuerung muss somit nochmal diskutiert werden. Bisher erfolgte in MATLAB® dies über ein Aktivitätsflag, ob die Pumpe, ausgehend vom Durchfluss- oder Füllstandsregler, läuft.
Top 5) Status Verlagerung der Boilerdruckregelung auf die Messplatine
Das Ablaufdiagramm ist zu umfangreich.
Die vorherige Abfrage einzelner Zustände (In welchem Zustand befindet sich System?
Dann reagieren) unterbindet ein Aufziehen des Reglers. Dass der Ist-Druck größer dem
Solldruck ist, ist möglich, wenn der Dampfhahn offen ist (Reglerüberschuss). Die Abfrage
der Zustände muss somit vorher erfolgen. Es ist wahrscheinlich ein programmierter PD-
Regler mit Zeitverzögerung verbaut. Der I-Anteil würde den Regler auch potenziell aufziehen.
Es sind zwei zusätzliche Flowcharts zu erstellen, einmal wenn die Entschichtung
eingeschaltet wird und einmal, wenn diese ausgeschaltet wird.
Bis nächste Woche wird das angepasste Flowchart, die Dokumentation und der Programmcode übergeben.
Top 6) Status Maschinensimulator
Das Schalten der Füllstände war erfolgreich. Somit ist der Simulator für die Verwendung geeignet. Die simulierten Temperaturen (Spannung) werden gemessen und anschließend mit dem Tabellenwert verglichen.
Top 7) Projektabgabe und Abschlusspräsentation
Die Abschlusspräsentation wird online gehalten. Die Gestaltung muss so erfolgen, dass das Projekt damit an einen Nachfolger übergeben werden kann. Dies kann auch über Zwischenseiten erfolgen, die nicht präsentiert werden. Zusätzlich sind der Programmcode und die Hardware abzugeben.