Projektrücksprache 02.04.2026
Besprechungsprotokoll-02.04.2026
Besprechungsprotokoll
Projektarbeit – Rücksprachetermin
Ort: Zoom-Meeting
Datum: 02.04.2026
Teilnehmer: Konstantin Rupprecht, Loic Aboufiras, Felix Kerner, Tillmann Haas, Armin Rohnen, Francis Booth
Moderator: Loic Aboufiras
Protokollant: Francis Booth
Zu Beginn der Besprechung stellte sich Felix Kerner nachträglich vor und äußerte seine Affinität zum Projektthema, sowie seine Motivation für das Projekt.
Top 1) Präsentation der ersten Arbeitspakete
Konstantin Rupprecht schlug vor, die Evaluierung der STM32-Plattform zu übernehmen. In diesem Zuge würde die bisherige Umsetzung mit drei separaten Steuerungsplatinen wegfallen. Für den Aspekt der operativen Steuerung erklärte Loic Aboufiras sich bereit die Integration eines Displays zu übernehmen. Bezüglich der Displayauswahl besteht die Möglichkeit, zwischen drei verschiedenen Varianten zu wählen. Die Entscheidung für die runde Version setzt eine Umsetzung mittels C-Programmierung voraus, die finale Festlegung auf das zu verwendende Display muss jedoch erst bis Juli erfolgen. Weitere Aufgabenbereiche sollen definiert werden, sobald den übrigen Beteiligten die notwendigen Detailinformationen für ihre Planung vorliegen.
Top 2) Hardware-Anbindung Vertikalhebel und Endlagenschalter
Der Vertikalhebel wird zur Signalerfassung an einen ADC-Eingang der Displayplatine angeschlossen. Die beiden zugehörigen Endlagenschalter werden entweder ebenfalls über ADC-Werte oder als direkte digitale Eingänge erfasst. Diese flexible Anbindung ermöglicht eine effiziente Nutzung der verfügbaren Pins am Mikrocontroller der Displayplatine.
Top 3) Maschinensimulator
Im Zuge der präsentierten Aufgabenpakete und Vorschläge der anderen Beteiligten die u.a. die Verlegungen der Regelkreise auf den Microcontroller umfassten, wies Herr Rohnen darauf hin, dass die Ausarbeitung des Maschinensimulators essenziell für den Erfolg des Projekts wäre. Dieser ist bereits vorhanden, bedarf allerdings einer finalen Ausarbeitung.
Top 4) Übernahme der Koordinationsrolle
Da Konstantin Rupprecht die Umstellung der Platinen auf die STM32 MCU verantwortet und dabei auf Schnittstellen zu anderen Projektbeteiligten angewiesen ist, wird er maßgeblich die Projektkoordination übernehmen. Ein sorgfältig gepflegter und transparenter Austausch innerhalb der Gruppe ist daher unerlässlich.
Top 5) Definition und Implementierung der Startprozedur
Die Definition der Startprozedur für die Kaffeemaschine ist aufgrund der Umstellung auf den STM32-Mikrocontroller zwingend erforderlich. Die detaillierte Aufteilung dieses Aufgabenpaketes erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Diese ist eine Teamaufgabe und ist maßgeblich von der noch auszuarbeitenden Leistungsvereinbarung des Projekts abhängig.
Top 6) UART-Kommunikation
Für die Kommunikation zwischen Mikrocontroller, Display und Maschinensimulator wird eine Stern-Topologie angestrebt, bei der der STM32-Mikrocontroller im Zentrum der Kommunikation stehen wird. Dabei wurde kritisch angemerkt, dass das aktuell verwendete STM-Board keinen vollwertigen zweiten Kern verfügt. Deswegen sollte der Sekundärkern für den Austausch von Daten genutzt werden, die die UART-Kommunikation verzögern würden.
Top 7) Initialisierung des Schrittmotors des Dosierventils
Der Schrittmotor des Dosierventils muss beim Start der Kaffeemaschine initialisiert werden. Für alle anderen Software-Komponenten ist ein fester Definitionsbereich vorgesehen. Diese Maßnahmen stellen sicher, dass alle Systemteile in einem gültigen Zustand starten.
Top 8) Interne Kommunikation und Schnittstellenabstimmung
Herr Rohnen betonte in der Rücksprache die Bedeutung eines kontinuierlichen Informationsaustauschs innerhalb der Gruppe. Da zahlreiche Arbeitspakete über mehrere Schnittstellen verfügen, ist eine sorgfältige Abstimmung unerlässlich, um den Erfolg des Projekts zu gewährleisten.
Top 9) vorhandene Projektdokumentationen und Referenzquellen
Herr Rohnen empfahl außerdem, sich zur Information über das Gesamtprojekt und den aktuellen Stand an der „MATLAB® meets Micropython“-Dokumentation sowie an der Abschlusspräsentation der vorherigen Gruppe zu orientieren. Darüber hinaus bot er an, jederzeit für Rückfragen zur Verfügung zu stehen.
Top 10) Vorbereitung und Roadmap für den Folgetermin am 09. April
Für den nächsten Termin am 09. April hat Herr Rohnen eine klare Roadmap festgelegt. Jeder Teilnehmer erstellt eine schriftliche Analyse seines Aufgabenpakets und stellt diese persönlich vor. Zusätzlich erarbeitet die gesamte Gruppe einen Vorschlag für die Zielvereinbarung des Projekts. Herr Rohnen betonte hierbei erneut die Wichtigkeit der internen Abstimmung. Zur Vermeidung unrealistischer Erwartungen soll die Gruppe ihre Ziele zudem mit denen des Vorgängerprojekts vergleichen.